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Pressespiegel - The Museum in the media
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Nahe-Zeitung, Idar-Oberstein, 23.05.2005
Ziel ist: "Besser sein als andere"
Edelsteindesigner der Region zeigen in "Von wegen Stein - Tendenzen 2005" Werke der "Generation nach Bernd Munsteiner"
Vor rund 100 Gästen wurde gestern im Hof des Deutschen Edelsteinmuseums die Ausstellung "Von wegen Stein - Tendenzen 2005" eröffnet. Sie ist im Rahmen des Kultursommers "Idar-Oberstein leuchtet" die erste Veranstaltung innerhalb der bereits 2004 begonnenen Reihe "Idar-Obersteiner Formdiskurs". Zwei weitere Ausstellungen zum Thema "Edelsteine und Schmuck" werden in den nächsten Tagen folgen.
IDAR-OBERSTEIN. Sieben zeitgenössische Edelsteindesigner sind es, die als "Generation nach Bernd Munsteiner" den "Edelstein neu interpretieren" und in der Ausstellung "Von wegen Stein - Tendenzen 2005" ihre Werke präsentieren: Claudia Adam, Philipp Hobein, Dieter Lorenz, Jutta Munsteiner, Tom Munsteiner, Jörg Stoffel und Thomas Stoffel.
Mit Dank an diese Künstler, an den künstlerischen Leiter der Ausstellung, Wilhelm Lindemann, an das Organisationsteam und an das Kuratorium des Edelsteinmuseums, das die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte, eröffnete Oberbürgermeister Hans Jürgen Machwirth die Veranstaltung. Erneut gehe es darum, die Region und die Stadt mit dem Markenzeichen "Edelstein und Schmuck" zu koppeln und den Edelstein als Schmuckstück und als Kunstobjekt in den Mittelpunkt zu rücken. Bernd Munsteiner sei als erster diesen Weg gegangen, habe sich von den traditionellen Formen der Edelsteinbearbeitung gelöst und sich damit weltweit einen Namen gemacht. Nun folge mit den sieben ausstellenden Künstlern die "erste Generation danach".
Traditionen nicht verleugnet
"Sie sind überwiegend Angehörige einer mittleren Generation von Kunstschaffenden, die bereits über ein Werk verfügt", zitierte Bernd Munsteiner in seiner Begrüßung Teile des Vorworts von Wilhelm Lindemann im Katalog der Ausstellung. "Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich in den zurückliegenden Jahren konsequent aus den Traditionen der Edelsteinbearbeitung verabschiedet haben, ohne sie jedoch völlig zu verleugnen." Er wünsche sich, dass diese Ausstellung dazu beitrage, diese Künstler hervorzuheben und mit ihnen in den Dialog zu treten. Kreativität und Neuentwicklung seien die einzigen Wege für die hiesige Edelsteinindustrie, in der Welt zu bestehen. "Wir müssen", forderte Munsteiner, "anders sein als andere und besser sein als andere."
Dass den sieben Künstlern Bernd Munsteiners Appell längst Programm ist, zeigten dann drunten im Gewölbekeller des Museums die verhalten leuchtenden oder vornehm matten Exponate, die luftig leichten Colliers, die wuchtigen Ringe und die geometrisch konstruierten Pyramiden und Stelen. Ob farbig, klar oder transparent, ob rund, knollig oder messerscharf geschliffen, ob tragbarer Schmuck oder gestaltete Fantasie in Objekten, Gegenständen und Figuren: Souveräner Umgang mit dem Material, beeindruckende Vielfalt der Formen sowie der Form- und Materialkombinationen und sprühende, aber immer stilvoll gebändigte Kreativität zeichnen die Werke aus. (ed)
Die Ausstellung "Von wegen Stein - Tendenzen 2005" ist bis zum 3. Juli im Deutschen Edelsteinmuseum in Idar zu sehen.
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