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Pressespiegel - The Museum in the media
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Nahe-Zeitung, Idar-Oberstein, 24.11.2003
Beim Museumsabend war der Börsensaal proppenvoll - Die spannende Suche nach Smaragden
"Da geht mir das Herz so richtig auf", freute sich Dieter Hahn, Aufsichtsratsvorsitzender der Stiftung für das Edelsteinmuseum, angesichts des proppenvollen Börsensaals. Dort findet immer am vorletzten Freitag im November der Museumsabend statt. Eine Veranstaltung, die als Dankeschön für die Leihgeber ins Leben gerufen wurde - laut Hahn "die erste richtige und andauernde Solidargemeinschaft in unserer Industrie".
Einst gab's Spießbraten, zwischendurch aber auch nur mal Brezeln und Bier. Längst aber legen die Verantwortlichen wieder Wert auf hohes Niveau: Zwar müsse man alle Ausgaben für das Museum immer wieder auf den Prüfstand stellen. Dieser Abend sei davon jedoch ausdrücklich ausgenommen, betonte der Vorsitzende des Aufsichtsrates.
Rund 150 Gäste - so viele wie bisher nur selten - waren diesmal der Einladung von Vorstand, Aufsichtsrat und Kuratorium gefolgt. Ihnen wurden nicht nur kulinarische Köstlichkeiten, sondern auch das ansprechende Werbe-Video "Die neue Steinzeit" ohne den touristischen Teil ("Das wird auch unser Oberbürgermeister verstehen") und die neueste Dokumentation des Schweizer Ehepaars Heufelder geboten: Nachdem sie unter anderem bereits auf den Spuren der Diamanten und der Rubine vom Fundort bis zum Käufer unterwegs waren, geht's diesmal um die Suche nach Smaragden in Kolumbien. Dort, in einem Teil der Anden, findet man die schönsten der Welt.
Kein ganz ungefährlicher Aufenthaltsort, wie Sylvio Heufelder erfahren musste. Ein Gebäude, in dem er ursprünglich an diesem Abend zum Essen eingeladen war, flog vor seinen Augen in die Luft. Er befand sich nur deshalb draußen, weil er eine andere Einladung erhalten und angenommen hatte.
Eindringliche Dokumentation
Eine Spezialität der Heufelders: Ohne anklagend den moralischen Zeigefinger zu heben, machen sie deutlich, wie schwer Menschen für einen kargen Lohn schuften müssen, um die grünleuchtenden Edelsteine unter Tage bei 50 Grad Hitze zu bergen. Trotz einzelner fachlicher Fehler ein beeindruckender und eindringlicher Film, so der Tenor bei den Experten im Saal.
Auf andere Art beeindruckend ist die Sonderausstellung "Wasserkraft und Edelstein", die noch bis Ende November im Edelsteinmuseum zu sehen ist. Dieter Hahn dankte Dieter Jerusalem und Manfred Wild, die diesen umfassenden Rückblick auf die Wurzeln der Industrie gestaltet haben. Für eine Schenkung erhielt Manfred Wild (Dieter Hahn: "Jeder weiß, wie sehr ihm das Museum inzwischen ans Herz gewachsen ist") beim Museumsabend ebenso wie Karl-Heinz Henn eine Urkunde. Ihm verlieh Hahn für seinen Einsatz zudem die Ehrennadel des Museums: "Um all seine Angebote zu verwirklichen, müssten wir mindestens drei Sonderausstellungen im Jahr veranstalten."(kuk)
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Tel.: (+49) 06781-90 09 80 - Fax: (+49) 06781-94 42 66 - e-mail: info@edelsteinmuseum.de
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