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Pressespiegel - The Museum in the media
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Nahe-Zeitung, 01.06.2001
Ein „Happy Day“ für Idar-Oberstein
Börsen-Präsidenten aus aller Welt kamen gestern am Rande der Jazztage zusammen – Drei Tage arbeitsreiches Programm.
Für drei Tage ist Idar-Oberstein das Zentrum der Diamant-Welt. Gestern abend kamen am Rande der Jazz-Tage die Präsidenten von 22 der 23 weltweit bestehenden Diamant-Börsen zu einer Arbeitstagung zusammen.
  Ausstellungsinitiator Manfred Wild (2. v. rechts) und Gastgeber Dieter Hahn (rechts) führen Ministerpräsident Kurt Beck (links) und die Börsenpräsidenten durch die sehenswerte Ausstellung, die ab heute für die Öffentlichkeit zugänglich ist. IDAR-OBERSTEIN. Höchste Sicherheitsstufe? Selbst diejenige, die des öfteren Visiten von Ministerpräsident Kurt Beck in der Schmuckstadt erlebt haben, waren erstaunt über die aufwändigen Sicherheitsvorkehrungen, die gestern nachmittag zwischen Diamant- und Edelsteinbörse und Deutschern Edelsteinmuseum getroffen wurden. Aber schnell werden die Maßnahmen, zu denen auch eine zeitweilige Vollsperrung der Hauptstraße gehört, klar: Hier sind nicht nur sehr reiche und sehr einflussreiche Menschen erstmals in Idar-Oberstein zusammen gekommen - die meisten von ihnen sind auch jüdischen Glaubens.
Dieter Hahn, Präsident der kleinsten Börse im Reigen und Schatzmeister des Veranstalterverbands WFDB, nannte den Tag für Idar-Oberstein "historisch, es ist ein Happy Day" (glücklicher Tag). Hahn rief seinen Kollegen ins Gedächtnis, dass es in seiner Heimat zwar kein Fünf-Sterne-Hotel gebe, so aber doch "Fax und Internet und E-Mail“.
Ministerpräsident Kurt Beck (" Wir in Rheinland-Pfalz sind besonders stolz auf die Edelsteinindustrie in Idar-Oberstein") hieß die Gäste willkommen "im Herzen Westeuropas". Er machte auf die strategisch günstige Lage aufmerksam: "Alle wichtigen Metropolen liegen in einem Radius von rund 200 Kilometer um Idar-Oberstein". Oberbürgermeister Hans Jürgen Machwirth dankte Hahn und seinen Mitstreitern für die "fantastische Vorbereitung dieses Kongresses" und kündigte den Gästen eine "Revitalisierung" des Börsengebäudes an, das speziell für die Tagung auf Vordermann gebracht worden war.
Die rund 200 geladenen Gäste hatten sich zuvor die eigens zum "Director-Meeting" zusammengestellte Sonderausstellung zur Geschichte der heimischen Diamant- und Edelsteinindustrie angesehen - und waren schwer beeindruckt, vor allem von den Schliff- und Gravur-Vorführungen im Gewölbekeller des Edelsteinmuseums. Heute Morgen beginnt die Arbeitstagung, die am Dienstagabend mit einer Gala in der Rilchenberg-Kaserne enden wird. (sc)
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Tel.: (+49) 06781-90 09 80 - Fax: (+49) 06781-94 42 66 - e-mail: info@edelsteinmuseum.de
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