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Pressespiegel - The Museum in the media
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Nahe-Zeitung, 15.07.2002
Kreationen junger Designer der Fachhochschule werden im Deutschen Edelsteinmuseum gezeigt
Professor Ackermann: "Die Ausstellung präsentiert sich frisch, jugendlich, ungewöhnlich, wagemutig, schön - so wie die Ideen junger Leute eben sind"
Dankeschön an die Region
Kreationen junger Designer der Fachhochschule werden im Deutschen Edelsteinmuseum gezeigt
Unter dem Leitthema "Steine tragen" wurde eine Ausstellung eröffnet, die die beeindruckenden Kreationen junger Designer dokumentiert, die an der Idar-Obersteiner Fachhochschule für Edelstein- und Schmuckdesign ausgebildet wurden.
IDAR-OBERSTEIN. Fast 200 Gäste waren zur Vernissage der Ausstellung "Steine tragen" in den Börsensaal gekommen - und drängten sich danach neugierig im Gewölbesaal des Deutschen Edelsteinmuseums, um dort die rund 100 ausgefallenen und dennoch funktionalen Schmuckstücke, Objekte, Geräte und Gefäße zu bestaunen, die von Studierenden des Fachbereichs "Edelstein- und Schmuckdesign" der Fachhochschule Trier in Idar-Oberstein hergestellt wurden.
Dekan Professor Hermann Spaan begrüßte die zahlreichen Honoratioren aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft. Die Präsidentin der Fachhochschule Trier, Dr. Adelheid Ehmke, hob die Leistung des im August 2002 in den Ruhestand gehenden Fachbereichs- und Ausstellungsleiters Professor Udo Ackermann hervor, der den "steinigen Weg" der Entwicklung der Fachhochschule mitgegangen sei. "Steine", sagte die Präsidentin, "müssen eben nicht nur geschliffen, oftmals müssen sie auch überwunden werden."
Landrat Wolfgang Hey verwies darauf, dass die Fachhochschule auf dem richtigen Weg sei: Sie greife verstärkt "Elemente der Praxis" auf, die Edelsteinindustrie wiederum gehe auf die schöpferischen Impulse der Hochschule ein.
"In unserer wunderschönen Diamant- und Edelsteinbörse" begrüßte Oberbürgermeister Hans Jürgen Machwirth die Gäste. Die Ausstellung - Teil des Projekts "Idar-Oberstein leuchtet" - sei ein "beredtes Zeugnis" für das Wirken von Udo Ackermann und eine "hervorragende Bilanz" des Fachbereichs, der - bisher vorwiegend nur in Fachkreisen bekannt - nunmehr gerade auch durch diese Ausstellung wirkungsvoll an die Öffentlichkeit gehe.
Auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Stiftung Deutsches Edelsteinmuseum, Dieter Hahn, freute sich über die Zusammenarbeit von Fachhochschule und Museum. Besonders die Doppelbedeutung des Ausstellungstitels "Steine tragen" mache klar, auf welche Grundlage "seit über 500 Jahren" die hiesige Region bauen könne.
In seinem Festvortrag ging Udo Ackermann auf Anliegen und Entstehung der Ausstellung ein. Man habe sich "erinnern wollen" an die steingestalterischen Ergebnisse der zurückliegenden fünfzehn Jahre. Die nun vorgestellten Teile von Studien- und Diplomarbeiten seien aber auch ein "Dankeschön" an die Region Idar-Oberstein. Man sehe den Arbeiten an, mit welcher "Freude, Zuneigung, Sensibilität und gestalterischen Konsequenz" sie von den Studierenden geschaffen worden seien. Höchst unterschiedlich seien die Themenstellungen angegangen worden: "Diese Kreativität, die selbst bei beengenden Auflagen nicht ermüden darf, ist das eigentliche Kapital für den späteren Berufsweg." Er und die ausstellenden Designer seien "neugierig", wie die Ausstellung aufgenommen werde, denn sie zeige sich "frisch, jugendlich, ungewöhnlich, wagemutig, schön - so wie die Ideen junger Leute eben sind".(ed)
Die Sonderausstellung "Steine tragen" ist bis zum 18. August 2002 im Deutschen Edelsteinmuseum täglich von 9 bis 18 Uhr zu sehen.
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