Preisträger:
Alexander Friedrich
55743 Idar-Oberstein
Edelsteinobjekt aus Bergkristall
Bei diesem handwerklich perfekt bearbeiteten Edelsteinobjekt aus Bergkristall handelt es
sich nach Auffassung der Jury um die beste Arbeit des diesjährigen
Nachwuchswettbewerbes, die gleichsam zu einer Entdeckungsreise in den Edelstein
einlädt. Begeistert war die Jury insbesondere von der klaren Struktur dieses Objektes und
dem faszinierenden Zusammenspiel zwischen der dreiblättrigen Form und den den
Bergkristall durchdringenden Röhren, die in einen spannungsreichen Dialog mit den
Facetten des Steins treten. Diese futuristisch und zugleich architektonisch anmutende
Wettbewerbsarbeit zeigt in eindrucksvoller Weise, wie durch die gelungene Kombination
von geometrischen Figuren und Formen einerseits und polierten und mattierten Flächen
andererseits eine überaus lebendige Arbeit entstehen kann, die durch ihre Tiefenwirkung
und einem nahezu grenzenlosen Repertoire an Lichtreflexionen überzeugt und zugleich
begeistert. Der Preisträger beschreibt seine Arbeit wie folgt: „Die Facetten geben Einblick
in jede der neun Bohrungen. Man versucht hineinzuschauen und das Geheimnis zu
entdecken. Doch durch die Menge der Reflexionen verliert sich der Blick im Chaos. Durch
die mattierte Struktur bewahren die Bohrungen ihr Geheimnis, getreu dem Motto des
Wettbewerbs „Ach wie gut, dass niemand weiß“.
Die Jury entschied mit großer Stimmenmehrheit.
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